Die Kontingentstundentafel:
fasst die gesamte Lernzeit einer Werkrealschülerin zusammen und legt für die einzelnen Fächer und Bereiche das Höchstmaß an Unterrichtszeit fest.
Sie erlaubt den Schulen, je nach Schwerpunktbildung, die einzelnen Lernbereiche eigenständig zu gewichten und im Rahmen der Vorgaben mit der notwendigen Stundenzahl zu belegen.

Solche Schwerpunkte sind:

  1. Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Personalkompetenz und Sozialkompetenz werden künftig nicht nur besonders geschult und gestärkt, sondern auch bei der Leistungsbewertung gleichrangig gewürdigt.
  2. Die Fächer Deutsch, mit speziellem Lesecurriculum, Mathematik und Englisch bilden die Basis schulischer Bildung und haben ein besonderes Gewicht.
  3. In den Fächerverbünden werden ausgewählte Stoffe und Inhalte aus unter-schiedlichen Fachrichtungen zusammengeführt und so das themenorientierte und fächerübergreifende Unterrichten gefördert, das Prinzip vernetzten Lehrens und Lernens gestärkt und ausgebaut und eine stabile Grundlage für Bildung gelegt. Im Fächerverbund WZG (Welt - Zeit - Gesellschaft) beschäftigen sich die Schülerinnen mit historischen, räumlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Sachverhalten. Der Verbund MNT (Materie - Natur - Technik) richtet seinen Blick auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene. WAG (Wirtschaft - Arbeit - Gesundheit) zielt auf den Erwerb grundlegender Handlungsmöglichkeiten für eine gesunde und gelingende Lebensführung. Der Fächerverbund MSG (Musik - Sport - Gestalten) fördert die Ausdrucks-, Bewegungs- und Gestaltungsfähigkeit der Schülerinnen.

     

Bildungsstandards:
sind Beschreibungen dessen, was die Schülerinnen zu einem vorgegebenen Zeitpunkt (nach 2, 4, 6 Jahren) können müssen.
Durch verbindliche zentrale Vergleichsarbeiten zu Beginn der Klasse 7 und in den Prüfungen wird sichergestellt, dass diese Standards auch von allen Schulen erreicht werden.