So gestalten wir den Unterricht

Unterricht hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. So finden die Kinder und Jugendlichen in unserer Werkrealschule neben lehrerzentriertem Unterricht sehr unterschiedliche neue, meist freiere Unterrichtsformen vor. Nach eingehender Einführung in methodisches und systematisches Lernen und Arbeiten (Lern - und Arbeitstechniken) bestimmen sie bei Projektarbeit und freiem Arbeiten die Reihenfolge, das Tempo und z.T. auch den Gegenstand ihres Arbeitens selber, können ihr Lernen ihrem individuellen Arbeitsverhalten und -vermögen anpassen und lernen so, Lernprozesse selbständig zu steuern. Auf diese Weise finden sie ihren eigenen Zugang zu einem Unterrichtsstoff und entwickeln höhere Eigeninitiative, Selbständigkeit und Verantwortung. Bei Partner- und Gruppenarbeit gewinnen sie vermehrte soziale Kompetenz und erkennen im Umgang mit dem angebotenen Unterrichtsmaterial die Notwendigkeit von Sorgfalt und Ordnung.
Fächerübergreifendes Lernen ermöglicht nicht nur in den Fächerverbünden, sondern auch in den Einzelfächern die beim Erwerb von Bildung notwendige Vernetzung von Wissen, ein Lernen mit allen Sinnen, mit Herz, Kopf und Hand.
Die Arbeit in und an Projekten erfordert über einen längeren Zeitraum die Konzentration der Schülerinnen auf ein bestimmtes Thema und vermittelt schrittweise jene Kompetenzen, die unsere Schülerinnen im Projektprüfungsteil der Abschlussprüfung und als Vorbereitung auf Beruf und Leben benötigen.
Ausflüge, Lerngänge, Theater- und Museumsbesuche, der Schullandheimaufenthalt in Klasse 7 und die Studienfahrt nach London in Klasse 8 - sie alle bereichern nicht nur einen insgesamt anregenden, fördernden, die Bedürfnisse des Einzelnen aber auch die der Gemeinschaft beachtenden Unterricht, sondern beeinflussen entscheidend die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler/innen.