Kräuterduft und Wiesenluft

 

 

Unter diesem Thema waren nun auch die 2. Klassen im Rahmen des Projekts „Naturparkschule“ unterwegs. Der Ausflug war besonders nach der langen Zeit der Einschränkungen ein Highlight für alle drei Klassen.

Frau Ehrhardt empfing uns auf einer nahe gelegenen Wiese und hatte bereits mit einem Leintuch und Ästen ein Pflanzengitter vorbereitet. Die Kräutererkundung konnte losgehen! Alle gefundenen Pflanzen wurden in das Gitter eingeordnet und so entstand ein tolles Kunstwerk. Im Anschluss wurden die Kräuter mit allen Sinnen besprochen: Wir haben sie genau betrachtet, durften daran riechen und sogar ein paar probieren. Außerdem wusste Frau Ehrhardt allerlei Interessantes: Dass der Spitzwegerich helfen kann, wenn man sich an einer Brennnessel verbrannt hat, war bereits einigen Kindern bekannt. Dass der Breitwegerich als Blasenpflaster dienen kann, war neu und wird sicher bei der nächsten Wanderung ausprobiert.

In kleinen Gruppen wurde dann noch genauer geforscht. Margarite, Frauenmantel, Giersch, Weißklee, Hirtentäschel und Gänseblümchen wurden genau unter die Lupe genommen: Wie sehen die Blüten und Blätter aus und wie sind sie angeordnet? Wie fühlt sich der Stängel an? Welche Pflanzenteile kann man verwenden? Welche Heilwirkung hat die Pflanze? Die Ergebnisse wurden dann von den Expertengruppen der ganzen Klasse vorgestellt.

Der Höhepunkt des Vormittages war jedoch der Festschmaus zum Abschluss. Arbeitsteilig wurde eine Festtafel auf einem Leintuch gedeckt, aus den gesammelten Kräutern wurde Kräuterquark und Kräuterbutter hergestellt, einige Kinder schmierten damit Brote und gemeinsam wurde alles bis auf den letzten Krümel verköstigt.

Wir danken herzlich für den lehrreichen, aktiven und leckeren Vormittag, liebe Frau Ehrhardt!

Die (Sachunterrichts-)Lehrerinnen der Klasse 2a, 2b und 2c 

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