Zum Umgang mit dem Corona-Virus

Zum Umgang mit dem Corona-Virus geben wir Ihnen die Informationen des Kultusministeriums vom 27. und 28. Februar 2020 für Schulen und Kindertageseinrichtungen weiter:

Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.

Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete auf die gesamte Region Lombardei in Italien erweitert. Es gilt jeweils die aktuelle Liste der Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten bzw. Tätigen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben – unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen oder nicht – oder Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, werden zunächst freigestellt und gebeten, mit ihrer Dienststelle telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen werden ferner gebeten, mit dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, um zu klären, ob Bedenken gegen eine Wiederaufnahme des Dienstes bestehen. Falls solche Bedenken bestehen, werden diese Kolleginnen und Kollegen bis zur zweifelsfreien Klärung des Gesundheitszustandes vom Dienst frei gestellt.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Sozialministeriums für Reiserückkehrer.

Das Wichtigste: Derzeit besteht nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden kein Anlass, den Schul- bzw. Kita-Betrieb einzuschränken.

Grundsätzlich sind allgemeine Hygienemaßnahmen zu beachten: Bitte halten Sie Abstand, kein Händeschütteln, häufiges und gründliches Händewaschen, häufiges Lüften der Innenräume.

Das lnfektionsgeschehen ist derzeit ein sich dynamisch entwickelndes Szenario, sodass für tagesaktuelle lnformationen auf die lnternetseite des Landesgesundheitsamts verwiesen wird (siehe Linkliste). Für Fragen zum Corona-Virus hat das Landesgesundheitsamt zudem eine Hotline unter Tel. 0711 / 1904-39555 eingerichtet. Zudem können Sie bei dringenden Rückfragen auch das Kultusministerium unter Tel. 0711 / 1279-2706 erreichen.

Weiterführende Links: Aktuelle Informationen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg zum Corona-Virus: www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspxx

Aktuelle Informationen und Risikobewertung des Robert Koch Instituts zum neuartigen Corona-Virus (unter anderem mit Hinweisen zu Diagnose, Hygiene und Infektionskontrolle): www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

BzGA – Fragen und Antworten zum Corona-Virus: www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

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