„Alleine wegen der Nachtwanderung und dem Lagerfeuer hat sich die Fahrt nach Adelsheim gelohnt.“
Das besondere an einer Unterrichtswoche in Adelsheim zeigt sich meist am Ende, wenn müde und zufriedene Kinder nach einer erlebnisreichen Woche nach Hause kommen.
Die Klassen 6 a und 6c waren vom 20.11. bis 24.11.2017 im Landesinstitut für Umwelterziehung. In der Folgewoche verbrachte die Klasse 6b noch eine Woche dort.
Im Vorfeld hatten sich die Lehrkräfte viele Gedanken zum Thema Wald – Tiere und Pflanzen im Winter gemacht. Zusammen mit den Mitarbeiter/-innen vom Landesinstitut entstand ein interessantes, spannendes und umfangreiches Programm für die sechsten Klassen.
Im folgenden Abschnitt sollen hier ein paar Höhepunkte der Unterrichtswoche beschrieben werden.
Beim Gang mit dem Förster konnten die Kinder ihre Artenkenntnisse über die Laub- und Nadelbäume und die Sträucher des Waldes ergänzen und erweitern. Sie lernten die Funktionen des Waldes, seine Nutzung und die Bedeutung für den Menschen kennen.
Viele Fragen, die die Schüler/-innen dem Förster und seiner Begleiterin gestellt haben, konnten gleich vor Ort beantwortet werden. Beispielsweise wie man die Höhe eines Baumes messen kann.
Spielerisch durften die Kinder ihr Wissen in einer GPS Erkundung, einem Tiersuchspiel (wer findet am schnellsten die versteckten Tiere) und dem „Kuckuck“- Spiel (hier mussten drei Spieler die Zapfen in einem selbst gebauten Vogelnest entwenden und durch Steine= Kuckuckseier ersetzen) anwenden. Besonders das Finden der GPS Punkte und die Beantwortung der Fragen und das Kuckuck-Spiel bereitete den Schülern viel Freude.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Römer Museums in Osterburken. Von besonderen Aktionen (Kleidung und Medizin bei den Römern) bis hin zu einer spannenden Führung zum Thema die Römer im Südwesten, Götter und Opfersteine. Für alle Klassen wurde etwas Besonderes geboten.
Bei der Führung erfuhren die Kinder, dass die Römer bereits „Shortmessages“ und „Whatsapp“ kannten, denn auf den Opfersteinen wurde bereits viele Wörter gekürzt.
Die Zeit wurde auch noch genutzt, um zu basteln (Weihnachtskarten), zu backen (süße Igel und Weihnachtsplätzchen), Papier herzustellen, Tiere aus Holz aussägen und wunderschöne Futterstationen für die Vögel zu bauen.
Am letzten Abend nach einer Fackelwanderung beim Lagerfeuer bei Stockbrot und Tee waren die Worte zu hören: „Ich könnte auch noch eine Woche länger bleiben.“ (Schülerworte). [1]
Einen schöneren Schlusssatz kann es für uns Lehrkräfte nicht geben.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Begleiterlehrern Herrn Fritsche, Herrn Walz und Herrn Herr für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Durch sie konnten viele Programmpunkte umgesetzt werden.
Im Namen der Klassenlehrerinnen Frau Leibfritz und Herr Wolf
Andrea Koch
