Ein Loblied auf die "Apfel -Liga!"

Obst in der Schule

Mit zwei großen Körben voller saftiger Pflaumen fing alles an!  Was zunächst nur als Nachtisch für unsere Ganztageskinder gedacht war, weitete sich schnell zu einer Apfelaktion für die ganze Grundschule aus.
An jedem zweiten Montag, pünktlich zur großen Pause, war er da - der "Apfelmann" - mit drei großen schweren Kisten knackiger, saftiger Äpfel! Selbst die Tüten wurden nicht vergessen, in denen das hoch begehrte Pausenfrühstück in die Klassen verteilt wurde. Am Dienstag war er wieder da  - der "Apfelmann", im wahren Leben Hans Kayser genannt, denn da wurden die  mittlerweile leeren Kisten wieder abgeholt.    Welche Organisation dafür Sorge trägt, dass diese Kisten immer wieder gefüllt sind, wissen die Kinder nicht. Aber sie wissen, dass es Menschen gibt, denen sie nicht gleichgültig sind, die um das Obst in ihrer Hand nicht lange diskutierten, sondern dafür sorgten, dass sie es bekamen. Und deshalb ist  der Pausenapfel für sie auch mehr als nur  Schulobst - er ist ein Zeichen dafür, dass es Menschen gibt, die "sich kümmern", Menschen voll "Lieb und Güte".  
Mit einer Anleihe bei Mathias Claudius ( 1740-1815) möchten wir uns deshalb ganz herzlich bedanken bei der BürgerStiftung Waldenbuch, Ihrem Vorsitzenden, Reinhard Ellermann,  bei allen sonstigen Beteiligten der ganzen Aktion und vor allem bei "unserem Apfelmann", Hans Kayser:  

Der Apfel war nicht gleich am Baum
Da war erst lauter Blüte.
Das war erst lauter Blütenschaum. Da war erst lauter Frühlingstraum
und lauter Lieb und Güte.

Und was bei Sonn` und Himmel war
erquickte  Mund und Magen.
Bescherte uns ein Apfeljahr, und machte Augen hell und klar,
wofür wir "DANKE" sagen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule und die Schulleitung  
I.-Barbara Hoffmann