Englandfahrt der Klassen 9

In altbewährter Tradition traten diesen März 40 Neuntklässler und vier Lehrkräfte der Oskar-Schwenk-Schule die Sprachreise ins südenglische Eastbourne an. Sonntagnachts um vier startete die Reise von Waldenbuch aus. Von Calais aus ging es mit der Fähre weiter nach Dover, wo uns die beeindruckenden Kreidefelsen in England begrüßten. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt auf der englischen Insel erreichten wir dann endlich das Ziel unserer Reise, die verträumte Küstenstadt Eastbourne. Dort angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von zwei bis vier Personen von ihren englischen Gastfamilien herzlich in Empfang genommen. Ein fester Bestandteil der Sprachreise ist die Unterbringung  der Schülerinnen und Schüler in ausgesuchten Gastfamilien. Dies hat den Vorteil, dass den Schülern ermöglicht wird, sowohl ihre Fremdsprache in konkreten Alltagssituationen anzuwenden, als auch die kulturellen Unterschiede zu erfahren und zu erleben.

Bereits früh am Dienstagmorgen wurden die Schülerinnen und Schüler an ihren Busstops vom Reisebus und ihren Lehrern abgeholt und zur Sprachschule gebracht. In verschiedene  Gruppen eingeteilt, durchliefen die Jugendlichen den Sprachunterricht dreier muttersprachlicher Englischlehrer, die mit viel Witz und Humor die Schülerinnen und Schüler von der englischen Sprache begeistern konnten. Nach Schulende nahm eine Mitarbeiterin der Sprachschule uns auf eine  interessante Stadtführung mit, die an den bekannten Kreidefelsen Beachy Heads endete. Nach der Führung durften die Jugendlichen in Form einer Stadtrallye Eastbourne auf eigene Faust erkunden. Den Abend verbrachten die einzelnen Schülergruppen in ihren Gastfamilien.

Am Mittwoch stand der Höhepunkt der Sprachreise bevor, der Besuch der Weltmetropole London. Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir gespannt den Bootsanleger in Greenwich, von wo uns ein Boottaxi auf der Themse zum weltberühmten London Eye brachte. Während der Rivercruise konnten die Schülerinnen und Schüler viele der berühmten Sehenswürdigkeit Londons entdecken, die sie bisher nur aus dem Englischbuch kannten. Auch von Londons größten Riesenrad aus hatten die Jugendlichen einen tollen Blick über die Stadt und konnten während der 20 minütigen Fahrt die  gute und klare Aussicht über London genießen. Vom London Eye aus wurde die Stadt nun zu Fuß erkundet; vorbei an Big Ben, der Westmister Abbey entlang der Downing Street. Nach einem kurzen Stopp am Travalgar Square ging es weiter zum Buckingham Palace. Selbstverständlich durfte bei einem Besuch Londons die Fahrt mit der weltberühmten Tube nicht fehlen. Das bisher nur theoretisch geübte Lesen der Londoner Tube Map im Unterricht wurde nun in die Praxis umgesetzt. So ging es vom Buckingham Palace mit der Underground zu Covent Garden. Hier hatten die Jugendlichen nun endlich die Gelegenheit auf eigene Faust einen Teil Londons zu erkunden. Viel zu schnell verging die Zeit in der aufregenden Weltstadt, so kehrten die Schülerinnen und Schüler müde aber voll neuer Eindrücke an diesem Tag in ihre Gastfamilien zurück.

Am Donnerstagmorgen stand wieder der Besuch der Sprachschule auf dem Programm. Den Mittag verbrachten wir dann in der nahegelegenen Küstenstadt Brighton, die vor allem für ihren Vergnügungspier bekannt ist. Nach einer kurzen Besichtigung des weltbekannten Stegs, stand den Jugendlichen am Nachmittag endlich die langersehnte freie Zeit zur Verfügung. Die Schüler nutzen die Zeit um sich kulinarisch mit der englischen Küche auseinanderzusetzten oder die zahlreichen Shoppingangebote zu nutzen. Auch die Stadt selbst mit ihren kleinen gemütlichen Gässchen und dem herrlichen  Strand wurde an diesem sonnigen Tag von den Schülern erkundet. Nach der Sightseeingtour in Brighton kehrten die Jugendlichen zu einem schnellen Abendessen zurück in ihre Familien, bevor sie am Abend wieder vom Reisebus abgeholt und ins nahegelegene Bowlingcenter gebracht wurden. Hier verbrachten wir einen spaßigen Abend, an dem die Schüler ihr Können an der Kugel unter Beweis stellen konnten.

Der letzte Tag in Eastbourne wurde noch einmal genutzt, um die Stadt zu besichtigen und englische Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu erwerben. Schon am Mittag mussten die Schüler und Schülerinnen sich dann von ihren Gastfamilien verabschieden, bevor wir dann am Nachmittag die lange Heimreise nach Deutschland antraten. Dank der guten Verkehrslage trafen wir am Samstagmorgen bereits früh im heimatlichen Waldenbuch ein.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei den beiden Organisatorinnen Frau Pracht und Frau Müller, sowie den Begleitpersonen Herr Schmechel und Frau Steudle, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre. Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Förderverein der OSS und die Kreissparkasse Böblingen, die uns finanziell unterstützt haben.