Erfolgreiches Planspiel an der Oskar-Schwenk-Schule

Werkrealschüler üben Vorstellungsgespräche mit "echten" Chefs

 

8 Uhr morgens an der Oskar-Schwenk-Schule in Waldenbuch. Die Aufregung war anfangs groß, und sie gehört einfach dazu. Die 20 Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulklasse 9 hatten sich dem Anlass entsprechend gekleidet, saßen im Kreis und hielten ihre Bewerbungsmappen fest, um sich alsbald auf den Weg zu "echten" Firmenchefs zu machen. Herr Junge, der Klassenlehrer und Herr Bittner, der Schulsozialarbeiter, freuten sich, dass nach längerer Vorarbeit alle Beteiligten zu diesem Berufsplanspiel zusammen kamen. Und so ging es nach kurzer Vorstellungsrunde los. Über den sogenannten "Checkpoint" wurden die Jugendlichen einer jeweiligen Firma oder auch der Berufs- oder Schulberatung zugewiesen. Dann hieß es, sich auf den Weg zu machen und eine Situation, zumeist eben ein Bewerbungsgespräch bei einer Firma, zu bewältigen. Spielerisch konnten sich die Jugendlichen so in Situationen begeben, die ihnen demnächst bevorstehen, also für sich und die eigenen beruflichen Wünsche und Ziele einzustehen und Werbung zu machen. Dafür bekamen sie Einzelfeedback direkt nach dem Bewerbungsgespräch. Die Auswahl an Branchen war dabei groß: Die DAK-Gesundheitskasse sowie die Stadtverwaltung Waldenbuch  waren ebenso vertreten wie die Firma Bertrandt AG aus Ehningen oder die Dr. Fritz Faulhaber GmbH aus Schönaich. Aus dem sozialen Bereich war die Jugendhilfeeinrichtung Waldhaus gGmbH  vertreten, die auch für die Organisation des Tages durch Frau Fasold-Schmid zuständig war.In der Abschlussrunde berichteten die Schülerinnen und Schüler von interessanten Gesprächen und teilweise neuen Erkenntnissen. Dabei wirkten sie auch schon merklich entspannter als zu Beginn des Tages. Die Vertreter von Ausbildungsstätten und auch die Vertreter der Bundesagentur nahmen sich dabei nochmal ausführlich Zeit, um den Jugendlichen offene und wertschätzende Rückmeldung zu geben. Dabei wurden etwa auch ganz konkrete Mängel im Bewerbungsschreiben angesprochen, die zu Tage kamen. Aber darum ging es auch, Impulse von "echten" Chefs zu erhalten. Schülerinnen und Schüler danken allen "Chefs"  und Organisatoren sehr herzlich.