Spätestens beim Geburtstagsständchen war allen klar - diese Feier war etwas ganz Besonderes. Und wie könnte es auch anders sein, bei einem Verein, der seit seiner Gründung vor nunmehr 25 Jahren eigentlich immer etwas Besonderes darstellte: besonders in seiner Verbundenheit mit Schule und Kollegium, besonders in seinem Einsatz für Kinder und Eltern, besonders in seinen Aktivitäten.
So konnte Heiderose Nowotny, die 1. Vorsitzende, im liebevoll geschmückten Forum der Oskar-Schwenk-Schule nicht nur eine eindrucksvolle Zahl an Gästen begrüßen, unter ihnen u.a. die Gründungsmitglieder Herr Rektor Paetz i.R., Frau Nitsche, Frau Lehnert und Herr Müssle, sondern auch voll Stolz auf 25 Jahre erfolgreicher Vereinsarbeit zurückblicken. Kaum ein Bereich im schulischen Leben, der nicht davon profitiert, dass die Beiträge von mittlerweile 190 Mitgliedern und die Spenden namhafter und vieler namenloser Spender dafür sorgen, dass die Vereinskasse gefüllt und "Projekte" gefördert oder "in die Wege" geleitet werden, "die allen Schülern der Oskar-Schwenk-Schule zugute kommen und damit die Schülergemeinschaft fördern". Wie der FOSS selber haben einige seiner Veranstaltungen bereits ebenfalls schon Tradition. Was wäre die Einschulung unserer Erst- und Fünftklässler ohne das bei den Eltern so beliebte FOSS- Café, was die Schule ohne ihren mittlerweile fest etablierten Vorlesewettbewerb, ihre Dichterlesungen, den traditionellen Flohmarkt, gleich ob im Winter oder im Frühjahr, was die Londonfahrt ohne den Musicalbesuch, der Besuch in Frankreich ohne finanziellen Zuschuss. Selbst die Erzieherinnen der Kindergärten, die Lehrkräfte der Grundschule, viele Eltern und die Instrumental- und Theatergruppe - sie alle kamen und kommen immer wieder in den Genuss von Veranstaltungen, die ohne die Zuschüsse des Fördervereins in Zahl, Ausstattung und Qualität nicht denkbar wären. Und so war es denn auch nur recht und billig, dass sie alle bei diesem festlichen Ereignis mit dabei waren, um gemeinsam mit ihrem Förderverein zu feiern. Und wie es sich für einen "silbernen" Geburtstag gehört, gab es auch entsprechende Geschenke. Den Dank der Schulgemeinde überbrachten, sorgfältig in Worte gekleidet. die Schulleiterinnen. Zudem überreichte Frau Sautter Geschenke für den nächsten Flohmarkt. Frau Walker und Frau Landenberger dankten im Namen der Eltern. Auch den Dank der Schülerinnen und Schüler nahm der Vorstand und Beirat des FOSS, Frau Nowotny, Frau Bauer, Frau Dolleschel, Frau Henzler, Frau Nitzpon, Frau Robotka und Frau Ulmer-Wilke gerne entgegen. Besondere Freude konnte die Klasse R9c durch die Übergabe ihres Schecks, tausend Euro, aus dem Erlös ihres WVR-Projekts anlässlich der Aufführung des Musicals "Bittersüß" bereiten.
Dass auch die Stadt Waldenbuch nicht fehlte, war klar. Herr Bürgermeister Lutz überbrachte die Glückwünsche des Gemeinderats und einen weiteren Scheck. Beides war ebenso willkommen wie der Beifall der Gäste und der Auftritt der Mitglieder der Wilden Bühne, Stuttgart. Sie nahmen das Publikum mit in eine für viele neue Dimension des Theaters, eine Form, in der nicht das Spiel das Sein, sondern "das Sein das Spiel" bestimmt (George Tabori, homepage www.wilde-buehne.de). So wie die Wilde Bühne für ihr Spielerensemble, das aus Mitgliedern mit Suchtvergangenheit besteht, "ein Hafen" sein will, der den Aufbruch "hin zu neuen Welten" ermöglicht, so ermöglichte die ungemein authentische Inszenierung dieses Improvisationstheaters vielen Zuschauern völlig neue Erfahrungen und Einblicke in die Möglichkeiten von Aussage- und Interpretation.
Und eigentlich hätte der Abend gar nicht mehr besser werden können, eigentlich, aber da war ja noch das Büfett, und das war ebenso gelungen wie, wie, wie - ja, wie die Arbeit des FOSS!
Lieber FOSS: "Many happy returns of the day!"- und, um mit unseren Schülerinnen und Schülern zu sprechen, "Merci beaucoup! It’s good to have you!"
Ingrid-Barbara Hoffmann
