Frauenpower im Kräuterbeet

Die Oskar- Schwenk- Schule arbeitet an ihrem Außengelände

An einigen Stellen wird verschönert, verbessert, wiederhergestellt.

Die Patenschaft für ein altes verwildertes Kräuter- und Blumenbeet übernimmt die Mädchengruppe der Schulsozialarbeit. 7 Schülerinnen kümmern sich darum, dass das Beet entwildert wird, so dass neue Kräuter gepflanzt werden können, die die Mädchen teilweise selber säen und ziehen.

Für die fachliche Unterstützung sorgten Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Waldenbuch. Herrn Müller und Herrn Schwab hatten wir um Hilfe gebeten, und sie haben uns an den Aktionstagen in vieler Hinsicht geholfen. Was ist wann zu tun, wohin mit den Abfällen, was pflanzen wir am Besten, wie zieht man die Kräuter heran? Alles Fragen, die uns unsere Helfer beantworten konnten.

Am ersten Aktionstag wurden nun unter Anleitung von Herrn Müller und Herrn Schwab die alten Pflanzen entfernt, und die Umrandungssteine abgetragen, so dass die Steine mit neuer Erde gefüllt zu einer Schnecke neu angeordnet werden konnten. In die Kräuterschnecke wurden nun an einem zweiten Aktionstag neben verschiedensten Kräutern, die die Herrn des Obst- und Gartenbauvereins für uns auswählten auch die selbstgezogenen Dillpflänzchen eingepflanzt. Das alte Blumenbeet wurde auch abgetragen, an dessen Stelle steht jetzt ein ebenfalls mit Steinen umrandetes Staudenbeet.

Die Mädchen entwickelten bei dieser Aktion ungeahnte Kräfte und arbeiteten zwei ganze Nachmittage fleißig und motiviert. Wir hoffen, dass die frischen Kräuter in der Schulküche zu vielen leckeren Sachen verarbeitet werden.

Claudia Breuer

 

Ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass sich die Gartenarbeit der Mädchengruppe mit Frau Breuer gelohnt hat. Im neu angelegten Blumenbeet lächeln uns blühende Stauden an. Die Kräuterschnecke ist von Grund auf neu angelegt und lässt den einzelnen Kräutern wieder Platz. Ohne die Unterstützung des Obst- und Gartenbauvereins könnten wir uns an diesem gepflegten Anblick nicht erfreuen. Unser besonderer Dank geht an Herrn Schwab und Herrn Müller, die mit eigenen Kräften nachmittagelang für die Auffrischung des "kleinen Schulgartens" gesorgt haben. Jetzt liegt es an uns, ihn zu gießen, zu hegen und zu pflegen.

K. Grafen