Im Rahmen des Unterrichtes im Fach Gesundheit und Soziales der Werkrealschule, fand an drei Schultagen ein Kurs in Erster Hilfe in der Oskar-Schwenk-Schule statt. Es ging dabei vor allem um lebensrettende Sofortmaßnahmen. Die fünfzehn Teilnehmerinnen aus der neunten Klassenstufe wurden von Frau Koch angeleitet und unterrichtet. Die einmalige Chance diesen Kurs innerhalb der Schulzeit zu absolvieren, wurde von den Mädchen durch besonders großes Interesse quittiert. Das Verhalten im Notfall, Versorgen von Verletzten und welche Maßnahmen zu ergreifen sind bei einem Verkehrsunfall, begeisterten die Mädchen sehr. Mit großem Eifer wurden Rollenspiele dargeboten, "Verletzte" verbunden und gerettet! Die Inhalte konnten von den Mädchen nach den Tagen sicher wiedergegeben werden und alle waren sich einig, ungeheuer viel für sich und für ihre Zukunft gelernt zu haben. Ein Mädchen meinte: "Mir wurde erst jetzt bewusst, wie wichtig so ein Kurs ist. Gut, dass ich jetzt helfen kann!"
Hilfsorganisationen sind seit jeher interessiert, junge Menschen für die Rettung und die Hilfeleistung zu gewinnen. Wir, an der Oskar-Schwenk-Schule, leisten einen großen Beitrag durch das Engagement unserer Schulsanitäter. In der heutigen Zeit wird oft in der Öffentlichkeit fehlendes couragiertes Handeln bemängelt. Wir gehen davon aus, dass wer bereits in jungen Jahren einen Kurs in lebensrettenden Maßnahmen absolvieren durfte, nicht nur das Wissen hat, sondern auch die Notwendigkeit Hilfe zu leisten, eher sieht. So erziehen wir die Schülerinnen und Schüler zu mehr Verantwortungsbewusstsein und geben ihnen gleichzeitig soziale Fähigkeiten mit auf den Weg.
Zusammenfassend ist anzumerken, dass während der drei Vormittage eine angenehme und sehr positive Atmosphäre herrschte und die Schülerinnen und Lehrkräfte gleichermaßen davon profitierten. Solche Möglichkeiten stärken unsere Jugendlichen und wir, als Lehrerkräfte können die Schüler aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Herzlichen Dank an Frau Koch und Herrn Müller aus dem Kollegium der Schule und dem Roten-Kreuz für die freundliche Unterstützung.
C. Breusch
