Dabei setzten sie sich kreativ mit dem Buddhismus sowie dessen Vorstellungen von Achtsamkeit, Ruhe und Meditation auseinander. Neben dem Gestalten der Gärten führten die Schülerinnen und Schüler meditative Übungen in ihren Zen-Gärten durch. Außerdem formten sie Buddha-Figuren aus Modelliermasse, die in die Gärten integriert wurden. Die praktische Arbeit ermöglichte es den Lernenden, religiöse Inhalte nicht nur theoretisch, sondern auch handlungsorientiert zu erfahren. So wurde der Ethikunterricht anschaulich, kreativ und nachhaltig gestaltet.
Doch welche Bedeutung hat die Gestaltung des eigenen Zen-Gartens?
Der Sand steht für Klarheit, Leere und Vergänglichkeit, während die Wellenformen im Sand häufig Wasser darstellen und den Fluss des Lebens oder innere Bewegung symbolisieren. Kreise um Steine können Ruhe, Konzentration oder Meditation ausdrücken, gerade Linien hingegen Ordnung und Ausgeglichenheit. Steine symbolisieren oft Berge oder Inseln und geben dem Garten Struktur. Ein Zen-Garten kann bewusst schlicht eingerichtet werden, etwa mit Sand, Steinen, kleinen Figuren oder Naturmaterialien, um die Konzentration auf das Wesentliche zu lenken.
„Ein ruhiger Geist ist der Schlüssel zur inneren Freiheit.“
(Buddha)
