Jahrgangsmischung

Jahrgangsmischung – auch an der Oskar-Schwenk-Schule??

Die Welt bewegt sich - und wir uns mit!
Von jahrgangsgemischten Klassen hat mancher von Ihnen bestimmt schon gelesen oder gehört. In kleineren Hauptschulen werden bereits die Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet, etliche Grundschulen des Landes führen ihre Ein-gangsklassen jahrgangsgemischt, hier sitzen Erst- und Zweitklässler in einer Klasse und ler-nen miteinander und voneinander. Wozu die einen durch den momentan anhaltenden "Schü-lerschwund" gezwungen sind, führen die anderen aus Überzeugung durch - sie unterrichten jahrgangsübergreifend, weil sie in der Addition der unterschiedlichen Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler mehrerer Jahrgangsstufen einen Vorteil sehen.
Was ist dran an den angeblichen pädagogischen Vorteilen? Sollte auch eine Schule, die noch nicht aus organisato-rischen Gründen zur Jahrgangsmischung gezwungen ist, jahrgangsgemischte Klassen führen?
Unter dem Thema "Jahrgangsgemischte Eingangsstufe - Rückschritt zur Dorfschule oder Fortschritt zu neuen pädagogischen Möglichkeiten?" wollen wir uns intensiv mit Chancen und Möglichkeiten, mit Wirkung und Auswirkung von Jahrgangsmischung auseinander setzen und tun dies an einem "Bildungswochenende" an der Landesakademie für Fortbil-dung und Personalentwicklung Donaueschingen.
Aus diesem Grund schließt die Grundschule

am Freitag, 20. April 2007
um 10.00 Uhr.

Frau Eichner und Frau Mohr erwarten die für Freitag angemeldeten Kinder der Kernzeitenbe-treuung und werden sich ihrer in bewährter Weise annehmen.
Einige (begrenzte!) Plätze hal-ten sie auch bereit für Kinder, die in dieser Zeit nicht zu Hause betreut werden können.
Ihnen, aber auch der Stadt Waldenbuch, ein herzliches Dankeschön für die zwei zusätzlichen "Kernzeitstunden". Unser besonderer Dank gilt aber auch unserem Förderverein, der uns durch seinen Zuschuss ermöglicht, bei unseren Bildungsbemühungen eine fach- und sachkun-dige Referentin zur Seite zu haben.
Bildung ist ein hohes Gut - eine Schule, die aufhört zu lernen, kann ihrem, ihr von der Gesellschaft erteilten, Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht in entsprechender Weise nachkommen.
Am kommenden Wochenende wollen wir Lehrerin-nen und Lehrer der Grundschule uns fort- bilden, wollen selber lernen, um künftig für demo-grafische, gesellschaftliche und pädagogische Entwicklungen (noch) besser gerüstet zu sein.