Wir, die Schüler der Klassen R9 und R10 hatten am Montag, den 5.03.2007 eine ganz außergewöhnliche Schwimmstunde.
Unser Klassenkamerad Robin Stucky ist seit 10 Jahren beim DLRG und hat an diesem Montag eine Stunde über DLRG Rettungsschwimmen gehalten. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung beim DLRG hat er sehr gute Kenntnisse über das Rettungsschwimmen.
Robin machte uns zu Beginn der Stunde klar, dass der Retter meist in Kleidung ins Wasser geht, weil für das Ausziehen in einer Notsituation keine Zeit bleibt.
Damit wir selber erfahren konnten, welche Widerstandskraft Kleidung hat, mussten wir 100m in Kleidung schwimmen. Das war sehr anstrengend.
Er zeigte uns, wie man eine angezogene Person, die am Ertrinken ist, im Wasser abschleppt. Hierfür zeigte Robin uns verschiedene Abschlepptechniken. Abschlepptechniken für Personen, die ohne Bewusstsein sind und für Personen mit Bewusstsein. Außerdem erklärte uns Robin, dass eine Person, die am Ertrinken ist, oft in Panik gerät und sich unter Umständen am Retter fest krallt, so dass es für beide lebensgefährlich wird. Um sich aus einer solchen Notlage befreien zu können zeigte er uns sogenannte Befreiungsgriffe. Der Retter ist derjenige, der die Ruhe bewahren muss, und sich nicht selbst in Gefahr bringen darf, betonte Robin des öfteren.
Zum Schluss der Stunde mussten wir eine bewusstlose Person retten und sie dann komplett aus dem Wasser holen und an den Rand legen. Die Techniken, wie man eine bewusstlose Person aus dem Wasser holt, zeigte er uns ebenfalls.
Die Schwimmstunde war sehr lehrreich und sehr lustig. Jetzt wissen wir, was im Ernstfall zu tun ist.
