Schuljahr ohne Frau Seibold und Herrn Teufel

Lene Seibold kam 1973 nach Waldenbuch und übernahm sofort eine Hauptschulkasse 8 als Klassenlehrerin mit mehr als 40 Schülerinnen und Schülern. Ihre studierten Fächer Mathematik und Chemie reichten an der Verbundschule nicht aus. Sie musste weit mehr Fächer übernehmen, und nach der Elternzeit begann sie sich in die Grundschule einzuarbeiten. Frau Seibold entwickelte sich zu einem "Joker" an der Schule, der überall hinpasste, von Klasse 1 bis 9, egal ob als Klassen- oder als Fachlehrerin. Im Unterricht ging sie sehr strukturiert vor, legte Wert auf ausreichende Übungsphasen, stellte klare Erwartungen an die einzelnen Schülerinnen und Schüler. Mit ihren Klassen ging sie gerne ins Schullandheim, suchte passende außerunterrichtliche Veranstaltungen aus und lud ihre Kinder ganz privat zu kleinen Festen an den häuslichen Kamin ein. Ihre besondere Liebe zur Musik lebte sie in unzähligen Auftritten mit dem Grundschulchor aus, nachdem sie sich zur Chorleiterin nachqualifiziert hatte. Frau Seibold war eine verlässliche Partnerin in der Erziehungsarbeit mit Eltern und ein steter Motor für die Außenwirkung unserer Schule. In den letzten 40 Jahren prägte sie das Profil unserer Schule ständig mit. Wir haben ihr viel zu verdanken. Wir wünschen ihr in ihrem Beurlaubungsjahr und dem neuen Lebensabschnitt viel Freude mit ihrer Familie und das bei bester Gesundheit.Herr Teufel kam vor 5 Jahren als Realschullehrer für evangelische Religion und Bildende Kunst zu uns. Mit ausgeprägtem Engagement in der Gestaltpädagogik ging er an die Arbeit, die er oft unkonventionell, gegen den Strich, immer an den Schülerinnen und Schüler orientiert und mit ungewöhnlichen Mitteln anging. Die beiden Schuljahre, in denen er "seine Klasse" führte, brachten ihm ausgesprochen viel Freude und Erfüllung. Wir gönnen ihm das Freistellungsjahr und den anschließenden Ruhestand und wünschen ihm alles, alles Gute.