Schullandheim Klasse R7 2008

Tag 4 Die Geister, die ich rief…

  Der gestrige Tag, ein Montag, klang aus mit den Montagsmalern. Danach konnten es die meisten kaum erwarten, ihr Lieblingspiel, Flaschendrehen zu spielen, der Rest pokerte mit den Lehrern. Ob es nun an den einschneidenden Erlebnissen beim Flaschendrehen lag oder am üblichen Lagerkoller, begünstigt durch die körperliche Erschöpfung - im Mädchenhaus trieben nachts Geister ihr Unwesen. Kein Witz! Türklinken bewegten sich und Duschgel fiel einfach vom Regal… Zum Glück konnten sich 13 Mädchen in einem Zimmer auf dem Bett in Sicherheit bringen und wurden von Frau Gaier nachts um halb eins gerettet. Skifahren bei blauem Himmel und Sonnenschein war wieder toll an diesem Tag. Alle konnten nun am Plattenanger fahren und lernten liften - rechts wie links. Die Mutigeren unter den Anfängern sind auf dem Weg zum Grundschwung, andere waren damit zufrieden, dass sie den Plattenanger sturzfrei fahren konnten. Überhaupt läuft das Unternehmen Skifahren vom Anziehen morgens, Skibus, Gondel, Morgengymnastik und die Zuverlässigkeit auf der Piste recht entpannt ab - nur ab und zu mal ein paar deutliche Worte…

Man merkte heute, dass die Kräfte langsam erschöpft waren - immer wieder machten einige Pause - deshalb fuhren wir heute mit der Gondel ab um einen früheren Bus zu bekommen. Morgen legen wir eine Skipause ein, schlafen etwas länger und wandern dann den Berg runter in die Stadt, zumal das Wetter morgen nicht optimal sein soll.

Gerda hat uns gerade verraten, dass es heute Leberkäse mit Kartoffelbrei gibt - es riecht bereits im ganzen Haus danach. Zell am Ziller - wir kommen!