Die Geister der letzten Nächte scheinen weitergezogen zu sein, für viele unerklärliche Ereignisse fanden sich rationale Erklärungen. Handschuhe, die verschwunden waren, tauchten plötzlich wieder auf. Diesbezüglich ist die Ruhe wiederhergestellt.
Heute durften alle eine Stunde länger schlafen, was manchen noch deutlich zu wenig war. Zwei Schüler kränkeln ein wenig und sind froh über etwas mehr Ruhe.
Mit einer Nudelsuppe im Bauch gings dann um halb zwei zu Fuß hinunter in die Stadt - mit dem üblichen Gekreische und Protest über die Länge (eineinhalb Stunden) und Qualität des Weges. Die zwei Stunden Aufenthalt in Zell reichten völlig aus, um alles zu erkunden, endlich mal eine Pizza oder einen Döner zu essen (dass es auch Abendessen gibt, spielte in diesem Fall keine Rolle) oder einen Eisbecher und Getränke und Nutella zu kaufen, während die Lehrer sich beim Tortenweltmeister Gredler Kaffee und Kuchen gönnten.
Zurück ging es mit dem Bus.
Leider fand der angekündigte Wetterumschwung bisher noch nicht statt. Wir hatten Föhn mit 10 Grad in Zell und warten darauf, dass es wieder schneit.
Zum Abendessen gibt es heute Geschnetzeltes, danach das Gemeinschaftsspiel und dann wohl wieder das Lieblingsspiel: Flaschendrehen oder Poker.
Wir warten auf Neuschnee.
