Schullandheim Klasse R7 2008

Tag 6 Des einen Freud - des anderen Leid

Der angekündigte Neuschnee kam später als erwartet, setzte in der Nacht ein und es schneite schließlich übelst bis zum Nachmittag ca. 20 cm. Das zugehörige neblige Wetter schlug wohl auf die Motivation und führte bei manchen zu Spontanbauchschmerzen, die aber von Frau Gaier mit einer Handbewegung schon bei der Entstehung geheilt wurden. Die Piste war schwer zu fahren, weil sie tagsüber natürlich nicht präpariert werden konnte, wurde aber gegen Nachmittag besser, als der Schneefall nachließ und sogar die Sonne sich durch die Nebeldecke hindurchkämpfte. Für den morgigen letzten Tag lässt dies auf ideale Bedingungen hoffen. Die Fortgeschrittenengruppe kämpfte sich heute mit Herrn Rauch durch nahezu das gesamte Skigebiet, immer auf der Suche nach unberührten Tiefschneehängen und hatte viel Spaß dabei. Jessi war heute als einziges Mädchen den ganzen Tag mit dabei, einige Jungen erkannten ihre Grenzen und fuhren lieber mit den anderen wieder am Plattenanger. Überhaupt verhalten sich alle am Skihang überwiegend vernünftig, was sicher auch ein Grund dafür ist, dass wir außer grippalen Problemen noch keine Ausfälle zu beklagen haben. Unser gewohnter Treffpunkt auf der Piste ist "der Baum", Ablage für die Rucksäcke und Ruheplatz für die Erschöpften.

Der nasse Schnee des heutigen Tages forderte natürlich zu einer Schneeballschlacht heraus, in die auch einige Lehrer verwickelt wurden.

Heute haben wir nach dem Abendessen (Spaghetti) noch eine Nachtwanderung zum Enzianhof vor - dort gibt es einen Kinderpunsch. Wir freuen uns auf einen schönen letzten Skitag.