Wie schon Generationen vor uns, haben die 10. Klassen der Oskar-Schwenk-Schule die Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau besucht.
Nach einer zweistündigen Anreise waren wir alle schon gespannt auf den Tag und fragten uns, was dieser wohl bringen würde.
Los ging es durch das Tor mit der Aufschrift, ,,Arbeit macht frei“, in eine Ausstellung über die Geschichte des Lagers, welche sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude befindet.
Dort konnten wir uns zunächst selbst einen ersten Eindruck über die Situation im Arbeitslager verschaffen. Zahlreiche Fotos und Informationstafeln schilderten den Alltag der Gefangenen: von ihrer Einlieferung bis zu den täglichen Schikanen auf dem Exerzierplatz.
Anschließend wurde uns ein Dokumentationsfilm gezeigt. Hier wurde uns verdeutlicht, wie schlecht es den Häftlingen damals ging und was diese alles ertragen mussten. Dieser Film hat uns alle sehr bewegt.
Am Nachmittag hat dann eine Führung über das Gelände begonnen. Zuerst haben wir nochmals ein paar generelle Informationen über das KZ erhalten. Danach wurde uns der Bunker für die Sonderhäftlinge gezeigt, wie zum Beispiel Georg Elser, der ein Attentat auf Hitler geplant hatte. Im Anschluss wurden wir zu den Baracken, dem Krematorium und dem ,,Brausebad“ (Gaskammer) geführt. Man konnte sich kaum vorstellen, was die Insassen damals durchmachen mussten. Am Ende des Tages waren wir alle vom vielen Stehen und Laufen ganz erschöpft und waren froh, wieder im Bus zu sitzen.
Die Eindrücke des Tages waren sehr bewegend, aber auch lehrreich.
Luca, 10b
