Verabschiedung von Frau Rosner

Ines Rosner verlässt die Schule und die Schulsozialarbeit

Kinder und Jugendliche verstehen, nah bei ihnen sein, gut zuhören können, ihre Sorgen ernst nehmen, sie beraten, ihnen Wege aufzeichnen, für sie eintreten, ……. , die Liste der Qualifikationen könnte noch viel länger sein! Ines Rosner konnte das und noch viel mehr.
Frau Rosner gelang es in ihren beiden Arbeitsjahren an der OSS schnell eine Ver-trauensbasis sowohl zu Kindern und Jugendlichen als auch zu Kolleginnen und Kol-legen zu schaffen. Auf dieser Grundlage konnte sie für alle sehr sehr hilfreich wirken. Die Klassentrainingseinheiten, um Sozialkompetenzen zu fördern, führten in vielen Klassen zu spürbaren Veränderungen im Umgang miteinander. In Erinnerung blei-ben sicher die Schulanfangstage der H5-er, die Waldtage, der Initiativpark mit den Sechsern, zahlreiche Kurzprogramme im Schulhaus und auch außerhalb mit erleb-nispädagogischen Elementen. Frau Rosner brachte das Patenschaftsprojekt PAWABU auf den Weg, organisierte die Treffen, schrieb die Protokolle, tätigte notwendige Telefonate, informierte sich im Landkreis, hielt Kontakt zu allen Patinnen und Paten und gestaltete die Sitzungen mit ihrem reichhaltigen Fundus an methodischen Vorgehensweisen. Die Patengruppe hat mit Frau Rosner sehr viel geleistet. Frau Rosner war die zentrale Stelle im Ar-beitsprozess und hat ihren Job prima gemacht. Was Frau Rosner im Beratungsbereich und in der Einzelfallhilfe geleistet hat, lässt sich nicht beziffern. Zu spüren war es allerdings deutlich in den Gesprächen mit Leh-rerinnen, Lehrern und Schulleitung, in den Hilfegesprächen mit Vertretern des Ju-gendamtes und am runden Tisch "Kriminalprävention".
Liebenswert, gut gelaunt und mit viel Herz ging sie zwei Jahre lang bei uns ein und aus, ganz so als gehöre sie schon immer dazu. Wir bedankten uns im Rahmen unse-rer letzten Gesamtlehrerkonferenz für alles, was sie so engagiert und couragiert auf den Weg gebracht hat und wünschen ihrer kleinen Familie alles, alles Gute. Wir freu-en uns auf jedes Wiedersehen!
K. Grafen