Unsere Hauptschule entwickelt sich mit dem Maßnahmenpaket und den Vorgaben des Landes weiter. Es freut uns, dass Schülerinnen und Schüler an Werkrealschulstandorten ohne Schulwechsel einen neuen Weg zur "Mittleren Reife" einschlagen können.
Die Online-Lernstandsdiagnosen in den Hauptschulklassen 5 und 6 sind uns schon im zweiten Jahr geläufig. Auf diesen Ergebnissen bauen sich individuelle Förderpläne auf. Schülerinnen und Schüler arbeiten in beiden Schuljahren mit speziellen Förderaufgaben ganz gezielt an der Vervollständigung ihrer Kompetenzen in Deutsch und Mathematik.
An unserer Verbundschule können wir die persönliche Entwicklung der Kinder nach der Grundschule in Ruhe abwarten, da sie am Ende der Klasse 5, Mitte und Ende Klasse 6 an die Realschule überwechseln können, sofern sie einen bestimmten Leistungsstand und die erforderliche Bildungsempfehlung erhalten.
In der Hauptschulklasse 7 führen wir in diesem Jahr zum dritten Mal die AC-Kompetenzanalyse durch. Diese Stärke-Schwächen-Analyse ist Grundlage für Schüler-Eltern-Gespräche im zweiten Halbjahr und wird Aufschluss geben können, welches Wahlpflichtfach den Neigungen der Schülerinnen und Schüler im 8. und 9. Schuljahr am besten entspricht.
In Klasse 8 wählen die Werkrealschülerinnen und -schüler eines der Wahlpflichtfächer Gesundheit und Soziales, Natur und Technik oder Wirtschaft und Informationstechnik.
Mit einem Notendurchschnitt von 3,0 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und dem Wahlpflichtfach qualifiziert man sich für den Besuch des 10. Werkrealschuljahres. Im 10.Schuljahr sind die Jugendlichen an drei Tagen der Woche an der Werkrealschule und an zwei Tagen wird die kooperierende Berufsfachschule besucht. Das 10. Schuljahr schließt mit der Prüfung zur Mittleren Reife ab. Weitere Informationen über den Schultyp Werkrealschule sind abrufbar unter <link http: www.kultusportal-bw.de>www.kultusportal-bw.de.
Unsere Lehrerinnen und Lehrer setzen sich bereits mit der Anhörungsfassung des neuen Bildungsplans auseinander, der für alle Hauptschulen und die Werkrealschulen gleichermaßen gilt. Die Zeit drängt, denn bis zu den Sommerferien muss unser Schulcurriculum ausgearbeitet sein. Wir werden unsere bestehenden Methoden- und Sozialkompetenzcurricula, unsere Bildungskooperationspartnerschaften, unsere außerunterrichtlichen Unternehmungen, die bereits Standard sind, integrieren.
Nicht zuletzt wird die Ganztagesschule der offenen Form in Klasse 7 weitergeführt. Der Schulträger trifft alle Vorbereitungen damit genügend Personen bereit stehen, die in der Betreuung, Aufsicht oder der Lernzeitbegleitung tätig sind. Im Ganztagesbetrieb werden unsere Schülerinnen und Schüler angeleitet, ihre Hausaufgaben regelmäßig und pünktlich zu erledigen. Gemeinsames Lernen, gemeinsames Essen und gemeinsame Freizeitmöglichkeiten mit den Klassenkameradinnen und -kameraden werden sehr geschätzt.
Das Vorbereitungspäckchen für das nächste Schuljahr ist geschnürt, und wir möchten gerne alle Fragen der Eltern dazu beantworten.
Interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler sind
am 11. März um 16.30 Uhr
herzlich zum Informationsnachmittag
für die Werkrealschule / Hauptschule eingeladen.
Am 24. und 25. März können die Schülerinnen und Schüler im Sekretariat angemeldet werden. Wir freuen uns über alle, die diese Chance für sich ergreifen wollen. Eltern können darauf vertrauen, dass wir die Vorgaben des Bildungsplanes einlösen, unsere erzieherischen Aufgaben erfüllen und uns insbesondere darum kümmern, dass sich die Schülerinnen und Schüler aus den Nachbarkommunen rasch bei uns wohlfühlen werden.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Gemeinderäten von Dettenhausen und bei unseren Stadträten zusammen mit den Bürgermeistern Raich und Lutz sowie deren Verwaltungen. Sie behielten das Ziel, eine Werkrealschule in unmittelbarer Nähe zu etablieren, geradlinig und konsequent im Auge. Die Kinder und Jugendlichen der beiden Kommunen werden es ihnen mit hoffentlich guten Abschlüssen, auch mit der Mittleren Reife danken.
K. Grafen
