Am 21. Juni bot das Staatliche Schulamt BB eine Auftaktveranstaltung zur neuen Werkrealschule an. Herr MdL Georg Wacker führte aus, dass die Werkrealschule notwendig geworden war, um die Hauptschülerinnen und -schüler noch besser auf die gestiegenen Erwartungen gerade auch in den praktisch orientierten Berufen vorzubereiten.
Herr Andreas Hadler, Präsident der IHK Bezirkskammer BB, sicherte zu, dass die Wirtschaft die Werkrealschulabgänger ebenso wie die Realschulabgänger in den Ausbildungsprozess aufnehmen wolle. Er formulierte die Erwartung, dass das Niveau der beiden Mittleren Bildungsabschlüsse den bundesweit festgelegten KMK-Standards entsprechen müsse.
Frau Heidrun Struckmann-Walz, die Gesamtelternbeiratsvorsitzende Sindelfingens, freute sich über die Werkrealschule. Sie war überzeugt, dass das dreigliedrige Schulsystem der richtige Weg ist, weil die Ausbildung der Jugendlichen ein "Mehr" an Differenzierung benötigt, damit jeder die Chance erhält, sich optimal zu entwickeln. Das Signal der Werkrealschule sei gut: "Du kannst in der 10. Klasse an dieser Schule bleiben und musst nicht weg, wenn du den Mittleren Abschluss erreichen möchtest."
Frau Dr. Brigitte Weiske vom Landesinstitut für Schulentwicklung erläuterte die zu erreichenden Standards und Inhalte des neuen Bildungsplanes. Fachberaterinnen und -berater führten in die Arbeitsweise der einzelnen Fächer ein und belegten eindrücklich, wie die Standards jeweils erreicht werden können. Die Foren am Nachmittag ermöglichten den Lehrerinnen und Lehrern sich mit den neuen Wahlpflichtfächern Natur und Technik, Gesundheit und Soziales, Wirtschaft und Informationstechnik zu beschäftigen.
Für unsere Elternbeiratsvorsitzenden Frau Dosch und Frau Karayel war es eine Selbstverständlichkeit, die Eltern unserer Schule zu vertreten und sich intensiv über die neue WRS zu informieren. Auch Herr Bürgermeister Lutz war der Einladung des Staatlichen Schulamts gefolgt. Ich danke ihnen für die engagierte Unterstützung unserer Werkrealschule.
K. Grafen
