Zu Beginn stand das klassische Zeichnen im Mittelpunkt: Mit Stiften, Papier und viel Fantasie entwarfen die Schülerinnen und Schüler eigene Figuren. Dabei entstanden lustige, fantasievolle und zum Teil auch sehr detailreiche Charaktere. Doch das war erst der Anfang.
Im nächsten Schritt wurden die Zeichnungen mithilfe des Tools Meta Animated Drawing digitalisiert und in Bewegung versetzt. Die App erkennt die Formen und Konturen und haucht den Figuren durch künstliche Intelligenz Leben ein – plötzlich laufen, tanzen oder winken die zuvor statischen Bilder über den Bildschirm. Die Kinder erlebten so hautnah, wie durch die Verbindung von Kunst und Technik eine ganz neue Form der Gestaltung möglich wird. Die App eignet sich zwar hervorragend für den Einstieg in die Welt der Animation, gleichzeitig stößt sie bei komplexeren Zeichnungen schnell an ihre Grenzen. Die App erkennt und animiert hauptsächlich menschenähnliche Figuren. Tiere oder komplexe Szenen werden oft nicht korrekt verarbeitet.
Das Projekt hat nicht nur für viel Begeisterung gesorgt, sondern auch den kreativen Umgang mit digitalen Medien gefördert. Die Klasse 8 b/c lernte die Vor- und Nachteile einer KI-gestützten App. Doch im Großen und Ganzen zeigte es auf eindrucksvolle Weise, wie analoges und digitales Arbeiten sich gegenseitig bereichern können. Ein tolles Beispiel dafür, wie Medienkompetenz heute aussieht – kreativ, praxisnah und mit viel Spaß!
